Virtuelle Festplatten und Objektvitalität



  • Hi,

    ich sitze hier an einem i-doit 1.8.2 PRO und versuche gerade, die Angaben bei den virtuellen Maschinen so zu füllen, dass bei "Objektvitalität" des virtuellen Servers (wir legen die als "virtuelle Host" an) etwas Sinnvolles rauskommt. Bei RAM klappt das auch sehr gut. Nun sitze ich gerade an der Plattenbelegung.

    Ich hätte eigentlich erwartet, dass hier die Werte aus "Lokaler Massenspeicher" -> "Gerät" genutzt werden; aber scheinbar sind es die Werte unter "Laufwerk".

    Das führt (anscheinend) zu einem interessanten Effekt: ich habe hier bei einem Server (Windows Server 2008R2) eine 150GB große C-Partition und eine 100MB große System-Partition (ohne Laufwerksbuchstaben). Bei der Objektvitalität taucht der Server nun mit 100MB auf…

    Kennen Andere den Effekt auch?

    Bis denn

    Thomas



  • Hi,

    ich habe mir jetzt mal die Information in der Kopfzeile angeschaut. Da steht "Es werden nur Systemlaufwerke in die Berechnung einbezogen". Das würde reklären, warum bei manchen Servern nur 100MB auftauchen. Mir erscheint das nicht sehr sinnvoll…

    Bis denn

    Thomas Wallutis



  • Hallo,

    das Vorgehen, nur die Systemfestplatten zu nehmen rührt daher, dass vielfach die Datenfestplatten auf dediziertem Shared Storage liegt.
    In der Tat gebe ich Dir recht, dass wir hier ein weiteres Flag hinzufügen sollten, das bestimmt, ob es mit in die Berechnung soll oder nicht. Ich nehme es mal in die Feature Requests auf. Zusätzlich schreibe ich mal dazu, dass man vielleicht wählen können soll, ob Festplatten oder Volumes berechnet werden.



  • Hi,

    das Vorgehen, nur die Systemfestplatten zu nehmen rührt daher, dass vielfach die Datenfestplatten auf dediziertem Shared Storage liegt.

    IMHO macht das wenig Sinn. Die VMX-Dateien der einzelnen virtuellen Maschinen liegen komplett im SAN. Zwar verfügen die ESX-Server alle auch über interne Platten; aber die verwendet ESX komplett für sich.

    Liegt nun eine virtuelle Platte komplett auf dem Storage, so ist es für die Plattenbelegung vollkommen gleichgültig, ob die virtuelle Platte in eine oder mehrere Partitionen unterteilt ist. Eventuell besteht hier zudem eine unterschiedliche Auffassung darüber, was unter "Systemfestplatte" zu verstehen ist.

    Kniffliger wird es beim Cluster. Hier greifen die Knoten ja (evtl.) auf dieselbene LUNs zu. Da hilft mir die Objektvirtualität eines Knotens wenig weiter, sofern die VMX-Dateien auf einem gesharten Storage abgelegt werden.

    Ich würde mir hier in der Dokumentation mehr Beispiele wünschen.

    Bis denn

    Thomas Wallutis



  • Und noch ein Nachtrag: worauf bezieht sich "DISK" in der Objektvirtualität?

    Ich habe jetzt hier einen einzelnen ESX-Server mit folgenden Platten:

    Lokaler Massenspeicher -> Gerät:

    30GB Festplatte
    1,059.00GB Festplatte

    Laufwerk:

    1,058,75GB

    Typ: Partition
    keine Verknüpfung zum Gerät

    Unter "DISK" steht bei Objektvirtualität 0.0Bytes.

    Bis denn

    Thomas Wallutis

    Edit: ok, die Verknüpfung zum Gerät muss bestehen; dann passt es auch.


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